Filmkritik


Von beginn an war ich sehr gefesselt allein schon durch die 3D Technik die mir am anfang ziemlich zu schaffen gemacht hat. Man gewöhnt sich jedoch mit der Zeit dran. Die Farben des Films sind unglaublich. Tim Burton hat es wieder einmal wie in bereits
„Sweeney Todd – Der teuflische Barbier“ oder „Tim Burton´s Corpse Bride“ geschafft sein Faible für düstere Schauplätze und Gruselstimmung zu beweisen.

Die Geschichte des Films ist sehr einfallslos und zu stark strukturiert um einen wirklich mitreißen zu können. Also meine Gefühle sind zumindest nicht übergeschwappt.
Johnny Depp spielt den schrillen Hutmacher gut und hat einfach ein tolles Kostüm ich habe mich sehr auf seinen Auftritt gefreut. Mia Wasikowska fällt in der Rolle der Titelheldin mir jetzt nicht sonderlich schlecht oder gut auf, aber die Darstellung ihrer Entwicklung vom naiven und verträumten Teenager zur motivierten jungen Frau ist nicht sehr geglückt. Hier sind wir wieder bei der holprigen Handlung gelandet, die einfach einige Stolpersteine beinhaltet. Die meiste Zeit des Filmes hindurch, glaubt Alice sowieso in einem tiefen und sehr realen Traum zu stecken aus dem sie bald wieder aufwachen wird. Erst gegen Ende nimmt sie die Herausforderung an und kämpft überzeugt und sehr mutig gegen den dunklen Drachen der Roten Königin. Abgesehen davon, dass dieses Schlachtenfinale nicht zum restlichen Film passt.
Jetzt zu meinem Liebling Anne Hathaway, sie spielt die ebenfalls verträumte und meiner meinung nach sehr elegante Weiße Königin. An manchen stellen wirken ihre Bewegungen schon etwas skurill, ich musste manchmal echt lachen.

Alles in einem ist es ein sehr schöner Film mit sehr viel Liebe zum Detail .
Man muss ihn einfach gesehen haben.
Schließlich ist dies meine Meinung und andere finden den Film vielleicht hingegen sehr gelungen ich hätte mir ehrlicherweise jedoch mehr von erwartet.

3 von 5 Sternen

Liebste Grüße
Matt.

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