Filmkritik


Am Anfang dachte ich der Film handele um ein kleines Mädchen was 3 Aufgaben erfüllen müsse um aus dem Labyrinth zu entkommen.

Ich musste aber schon frühzeitig feststellen das der Film eine sehr brutale, skrupellose und abscheuliche sogleich auch Fantasievolle Handlung beinhaltet.

Ofelia (die zehnjährige Ivana Baquero) die mit ihrer schwangeren Mutter zu dem Hauptmann Capitán Vidal (Sergi López) in die Berge reist glaubt an Feen & die Fantasie. Der Hauptmann leitet einen kleinen Stützpunkt in den Bergen gegen republikanische Partisanen die nach dem Spanischen Bürgerkrieg immer noch Widerstand leisten. Vidal ist der Inbegriff des Herrenmenschen, den alle fürchten müssen, so widerte mich eine Scene im Film an wo Zwei Bauern kaltblütig ermordet werden mussten weil sie im Wald auf der Jagd nach Hasen von Videls Wachposten erfasst worden waren und ihnen nicht geglaubt wurde das sie nur Bauern seien sie ihren Kindern was zu Essen bringen wollen, bis sie bereits getötet worden waren und dann in ihrer Tasche zwei tote Hasen entdeckt wurden. Die kleine Ofelia wird in der ersten Nacht von einer Fee hinter das Haus in ein Labyrinth aus Stein geführt in der Mitte findet sie einen Abstieg wo ihr das Fabelwesen des Waldes begegnet, Pan...


Pan glaubt an Ofelias Rückkehr als verschollene Prinzessin der Feen Unterwelt und erklärt ihr das Sie für ihre Rückkehr 3 Prüfungen bestehen müsse. Zugegeben Pan wirkt auf den ersten eindruck ziemlich schaurig und unglaubwürdig da in diesem Film jedoch Fantasie und Realität erschreckend nah aneinander liegen kommt es einem so Realistisch vor. Die erste Prüfung besteht darin im abgestorbenen Baum des Waldes eine riesige Kröte zu überlisten um ihr 3 rote Steine zum fressen zu geben um an einen goldenen Schlüssel zu gelangen.


Da anscheinend der Film nicht nur mit den 3 Prüfungen gefüllt werden kann kehrt Ofelia nach Beendigung der ersten Prüfung wieder in die meiner Meinung nach überflüssige fiktive Handlung des Hauptmanns zurück der versucht mit Gewalt die Widerstands mitglieder zu überlisten. Derweil erkrankt Ofelias Mutter an der bevorstehenden Geburt des Sohnes. Sie wird von einem Doktor behandelt und von der Markt Mercedes gepflegt. Die beiden Charaktere nehmen besondere Plätze im Film ein den Mercedes Bruder gehört zu den Widerstandskämpfern und wird von seiner Schwester mit Lebensmitteln / Tabak versorgt. Der Doktor verarztet die Mitglieder und besorgt Medikamente. Da das Märchen viel Platz für eigen Interpretation lässt könnte man behaupten das die Geschichte das Leben wiederspiegelt und daran erinnert wie nah Realität und Fantasie beieinander liegen.
Die kleine Ofelia bekommt derweil von Pan die nächste Prüfung zugeteilt und ein paar Utensilien die helfen sollen Ein Stückchen Kreide / 3 Feen / Den goldenen Schlüssel & eine Sanduhr. Meiner Meinung nach ist diese Prüfung ziemlich sinn frei den Ofelia soll mit einem Stück kreide eine Tür an irgendeiner stelle ihres Zimmers Zeichnen beim hindurchsteigen soll sie die Sanduhr umdrehen. Was sie erwartet erklärt Pan ihr nicht genau nur dass das Monster schlafen würde und sie nix vom reich gedeckten Tisch essen oder trinken dürfte da ihr sonst der Tot bevorstehen würde. Wenn Ofelia nicht weiter weiß soll sie die 3 Feen frei lassen sie würden ihr helfen. Wie gesagt klettert sie durch das Loch dreht die Sanduhr um und durchläuft einen Korridor...


...am Ende gelangt sie in einen Saal wo ein reich gedeckter Tisch mit Speis und Trank zum Essen verleiteten soll. Am Kopfende saß ein "Monster", an den Deckenzeichnungen erkannte man das dieses Monster einen Kinderfresser darstellen solle.


Ofelia lässt die 3 Feen frei, die zeigen ihr an der Wand 3 kleine Türchen. 1 Fee zeigt ihr das mittlere Türchen, als Sie grade aufschließen wollte setze Sie den goldenen Schlüssel ab und nahm dann doch die Linke Tür und meinte das wäre die richtig warum das die richtige war wurde einem aber überhaupt nicht klar somit ein Filmfehler...Im inneren Befand sich ein goldener Dolch. Ofelia fiel ein das sie noch vor Ablauf der Sanduhr zurück sein musste sonst käme sie nie wieder zurück. Auf dem Rückweg blieb sie wie sollte man anders erwarten vor dem Essen stehen und Ass zwei Weintrauben.

pan2qo8.jpg

Das Monster am Kopfende erwachte natürlich. Hierbei muss ich sagen das der Macher eine wirklich gute Kreativität hatte den das Monster hatte seine beiden Augen in den Innenflächen seiner Hand um etwas sehen zu können musste es sich die Hände ans Gesicht halten was ihm erst ein Monster mäßiges Aussehen verlieh.


Der Kinderfresser verfolgte Ofelia und erwischte zwei Feen als sie versuchten ihn von Ofelia fern zu halten. Er biss ihre Köpfe ab, hierbei kommt wieder die Grausamkeit des Films zum vorschein. Ofelia floh und musste sich eine weitere Kreidetür zeichnen weil die Sanduhr bereits abgelaufen war, auch ziemlich Sinn frei warum dann erst die Sanduhr wenn sie eh wieder rauskommt ?


Wie gesagt diese Prüfung habe ich gar nicht verstanden von der Handlung her aber das Make up Team wurde meiner Meinung nach zurecht mit dem Oscar ausgezeichnet.

Nach ihrer zurückkehr mit 1 Fee war Pan sehr wütend und meinte das Ofelia nie wieder ins Feenreich zurück kehren dürfte und verschwand. Derweil spitze sich die Lage in der Realität zu und mehrere klein schlachten forderten ihre Opfer. In der Zeit bekam die Mutter von Ofelia ihren Sohn und starb an den folgen der Geburt. Der Doktor wurde vom Hauptmann wegen Verrates erschossen da dieser raus gefunden hatte das der Doktor die feindlichen Truppen mit Medikamenten versorgte. Die Markt Mercedes versuchte mit Ofelia zu ihrem Bruder in die Berge zu fliehen die beiden wurden aber erwischt. Ofelia wurde auf dem Dachboden eingesperrt und weinte bitterlich. Daraufhin erschien ihr Pan wieder und gab ihr eine letzte Chance doch noch ins Feenreich zurück zu kehren.


Die letzte Prüfung bestand darin Ofelias kleinen Bruder zu holen und ihn in das Labyrinth zum Abstieg zu bringen. Ofelia musste in das Zimmer des Hauptmanns um ihren Bruder zu holen sie goss in den Schnaps des Hauptmanns Schlaftropfen und floh in das Labyrinth gefolgt von dem wankenden Hauptmann. In der Mitte angekommen erklärte ihr Pan dass das Blut von einem unschuldigen vergossen werden müsse, des kleinen Bruders. Ofelia weigerte sich dies mit dem goldenen Dolch zu tun. Der Hautpmann erschien entnahm ihr den Bruder und erschoss Ofelia
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Als der Hauptmann aus dem Labyrinth kam musste er feststellen das er von den feindlichen Truppen überrannt wurden war. Mercedes nahm ihm den kleinen Jungen ab und der Bruder erschoss den Hauptmann vor den versammelten.

Durch vergießen ihres eigenen Blutes gelang es Ofelia noch vor ihrem Tot den Körper zu verlassen und in die Feen Unterwelt herab zu steigen und an der Seite ihrer Eltern als herrschende Prinzessin platz zu nehmen. Den dies war die schwierigste Prüfung erkläre ihr Pan später sie musste ihr eigenes Blut vergießen anstatt das eines Unschuldigen.


Mein Fazit

Der Film ist an sich ist sehr Gut, die Story ist leicht zu verstehen und eigentlich jedem wird klar das der Regisseur Guillermo del Toro mit diesem Film sagen will das Fantasie und Realität sehr nah beieinander liegen. Durch das geschickte mit einfließen der Fabelwesen und den übermenschlichen Geschehnissen ist das für Erwachsende gemachte Märchen sehr greifbar. Ofelia gespielt von der zehnjährigen Ivana Baquero überzeugt durch ihre Naivität und zieht die zuschauer auf ihre Seite. Der Bösewicht als Hauptmann gespielt von Sergi López ist ein wenig überspitzt und meiner Meinung nach zu Brutal dargestellt worden. Die gruseligen Fabelwesen sind nix für Kinderaugen und somit ist die Altersbegrenzung von 16 Jahren verständlich. Man kennt Märchen ja die immer gut ausgehen die Bösewichte werden überlistet und der Held lebt glücklich bis an sein Lebensende. In diesem Film ist es größten teils auch so jedoch bleibt der Gedanke hängen an dem Tot von Ofelia durch ihren Stiefvater obwohl sie ins Feenreich zurückkehrte und man sich freuen könnte ist es kein Happy End Film. Der Film lässt größtenteils viel Platz für eigene Interpretationen. Alles in allem Guter Film sehenswert und empfehlenswert jedoch für einen ruhigen Abend ohne Popcorn und Freunden man muss sich einfach fallen lassen können.

Liebste Grüße
Matt.

9 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hab den Film gestern auch gesehen und bin ganz deiner Meinung, ich hab grad eingeschaltet als die Alterfreigabe gezeigt wurde,bei dem namen hätte ich nicht diese brutalität erwartet !

Alice M. Huynh hat gesagt…

sehr schöen filmkritik!

mir gefiel der film übelst gut!
ich liebe einfach märchen :D

ich war recht überrascht als sie sagten das es ab 16 wär, nach dem film wusste ich warum...

love, alice

Anonym hat gesagt…

ich fand den film doof.

independent living hat gesagt…

ich find den film gut. hab den gestern nacht gesehen..

Jana hat gesagt…

Also ich hab den Film auch gesehen und mich erinnert er eher an Hitler als an ein Märchen oder Fantasyfilm...

larissa l. hat gesagt…

also um ehrlich zu sein, ich fand das monster ding ganz schön lustig :D
Wie es mit den händen rumgelaufen ist, also selbst als es den feen den kopf abgebissen hat konnt ich nicht mehr vor lachen.
dabei bin ich eher der mensch der keine horrorfilme oder ähnliches gucken kann wo ein wenig blut fließt ohne sich ins kissen zu vergraben aber das einzige mal als ich dachte "oh, ok deswegen also ab 16" war als dem offizier die lippe "vergrößert" wurde.
Ansonsten, guter film.

Anonym hat gesagt…

Sorry, aber ich glaub du hast den Film nicht ganz verstanden!

"Da anscheinend(?) der Film nicht nur mit den 3 Prüfungen gefüllt werden kann kehrt Ofelia nach Beendigung der ersten Prüfung wieder in die meiner Meinung nach überflüssige(?) fiktive Handlung des Hauptmanns zurück[...]"
Anscheinend??? Könnte man bestimmt sehr wohl, aber mit welchem Sinn? Wichtig war sowieso nur die letzte Prüfung. Schade, dass alle gleich sowas wie "Harry Potter" oder "Herr der Ringe" erwarten und dann so enttäuscht sind, dass dieser Film eben kein 100%-Fantasy-Movie ist.
Überflüssig??? Warum? Weils kein Fantasy ist? Sorry, aber wenn Ofélia in einer glücklichen und geborgen Umgebung leben würde, dann müsste sie nicht in eine Fantasywelt flüchten!

"Da das Märchen viel Platz für eigen Interpretation lässt könnte man behaupten das die Geschichte das Leben wiederspiegelt und daran erinnert wie nah Realität und Fantasie beieinander liegen."
Jup, das Märchen spiegelt viel, aber Realität und Fantasy liegen nur bei Kindern nah beieinander, ansonsten hat man ne Psychose, irgendein neurologisches Problem, extremen Schlafmangel/Stress oder Drogen intus!

Die zweite Prüfung ist sinnfrei. Jup stimmt größtenteils. Es ist schlichtweg egal welche Tür sie aufmacht, da sie sich gerade fernab der Realität befindet und Logik ist kein Schwerpunkt in der Fantasy. Es schließlich genauso unlogisch, dass es ein Monster gibt(!), dass mit Augen in den Händen(!) sieht, welche vorher was weiß ich wie lange auserhalbe des Körpers auf den Teller lagen und klar die Nervenverbindungen sind durchtrennt etc. Aber es sieht cool aus^^ Die Sanduhr soll doch nur Spannung erzeugen ;)
Wichtig ist nur, dass sie sich nicht an die Regeln gehalten hat und dadurch zwei Feen umkamen :(

Die dritte Prüfung ist die wichtigste: Es geht darum nicht einfach ohne Widerworte gehorsam Befehle auszuführen! Beachte mal die Konversation zwischen dem Arzt und dem Hauptmann nachdem der Arzt den Gefangen erlöst hat. Vielleicht fällt dir was auf.
Meiner Meinung nach ist das so ziemlich die Moral von der Geschichte.

"Der Bösewicht als Hauptmann gespielt von Sergi López ist ein wenig überspitzt und meiner Meinung nach zu Brutal dargestellt worden."
Zu brutal?! DAS ist die Realität! Und sie ist leider sogar manches Mal um einiges grausamer... Ich persönlich finde es gut dargestellt, hätte sogar Sergi López noch mehr in Aktion gesehen, weil er einfach so gut den Arschloch mimt.

"Man kennt Märchen ja die immer gut ausgehen die Bösewichte werden überlistet und der Held lebt glücklich bis an sein Lebensende. In diesem Film ist es größten teils auch so jedoch bleibt der Gedanke hängen an dem Tot von Ofelia durch ihren Stiefvater obwohl(?) sie ins Feenreich zurückkehrte und man sich freuen könnte ist es kein Happy End Film."
Ich würds ja nicht als Märchen bezeichnen. Ähm ja am Ende stirbt sie. Das mit dem Feenreich glaubst du doch nicht wirklich?! ;) Das ist halt eben Ofélias Version vom Licht am Ende des Tunnels ;) und naja typisch Hollywood -.- *augenverdreh*

Am Anfang des Films liest Ofélia ein Märchen über eine Prinzessin, die in die Menschenwelt gegangen ist. Der Pan erzählt ihr, dass sie in Wirklichkeit eine Prinzessin ist... Der Ausgangspunkt ist die gleiche Geschichte! Es ist alles ein Produkt ihrer Fantasie, inspiriert von den Märchen in ihren Büchern!

Man kann sich noch über die Symbolik streiten. Bedeutung des Pans, der Alraune etc. Einfach mal in die Literatur einlesen. Der Film ist weitaus durchdachter ;)

Anonym hat gesagt…

Sorry, aber ich glaub du hast den Film nicht ganz verstanden!

"Da anscheinend(?) der Film nicht nur mit den 3 Prüfungen gefüllt werden kann kehrt Ofelia nach Beendigung der ersten Prüfung wieder in die meiner Meinung nach überflüssige(?) fiktive Handlung des Hauptmanns zurück[...]"
Anscheinend??? Könnte man bestimmt sehr wohl, aber mit welchem Sinn? Wichtig war sowieso nur die letzte Prüfung. Schade, dass alle gleich sowas wie "Harry Potter" oder "Herr der Ringe" erwarten und dann so enttäuscht sind, dass dieser Film eben kein 100%-Fantasy-Movie ist.
Überflüssig??? Warum? Weils kein Fantasy ist? Sorry, aber wenn Ofélia in einer glücklichen und geborgen Umgebung leben würde, dann müsste sie nicht in eine Fantasywelt flüchten!

"Da das Märchen viel Platz für eigen Interpretation lässt könnte man behaupten das die Geschichte das Leben wiederspiegelt und daran erinnert wie nah Realität und Fantasie beieinander liegen."
Jup, das Märchen spiegelt viel, aber Realität und Fantasy liegen nur bei Kindern nah beieinander, ansonsten hat man ne Psychose, irgendein neurologisches Problem, extremen Schlafmangel/Stress oder Drogen intus!

Die zweite Prüfung ist sinnfrei. Jup stimmt größtenteils. Es ist schlichtweg egal welche Tür sie aufmacht, da sie sich gerade fernab der Realität befindet und Logik ist kein Schwerpunkt in der Fantasy. Es schließlich genauso unlogisch, dass es ein Monster gibt(!), dass mit Augen in den Händen(!) sieht, welche vorher was weiß ich wie lange auserhalbe des Körpers auf den Teller lagen und klar die Nervenverbindungen sind durchtrennt etc. Aber es sieht cool aus^^ Die Sanduhr soll doch nur Spannung erzeugen ;)
Wichtig ist nur, dass sie sich nicht an die Regeln gehalten hat und dadurch zwei Feen umkamen :(

Die dritte Prüfung ist die wichtigste: Es geht darum nicht einfach ohne Widerworte gehorsam Befehle auszuführen! Beachte mal die Konversation zwischen dem Arzt und dem Hauptmann nachdem der Arzt den Gefangen erlöst hat. Vielleicht fällt dir was auf.
Meiner Meinung nach ist das so ziemlich die Moral von der Geschichte.

"Der Bösewicht als Hauptmann gespielt von Sergi López ist ein wenig überspitzt und meiner Meinung nach zu Brutal dargestellt worden."
Zu brutal?! DAS ist die Realität! Und sie ist leider sogar manches Mal um einiges grausamer... Ich persönlich finde es gut dargestellt, hätte sogar Sergi López noch mehr in Aktion gesehen, weil er einfach so gut den Arschloch mimt.

"Man kennt Märchen ja die immer gut ausgehen die Bösewichte werden überlistet und der Held lebt glücklich bis an sein Lebensende. In diesem Film ist es größten teils auch so jedoch bleibt der Gedanke hängen an dem Tot von Ofelia durch ihren Stiefvater obwohl(?) sie ins Feenreich zurückkehrte und man sich freuen könnte ist es kein Happy End Film."
Ich würds ja nicht als Märchen bezeichnen. Ähm ja am Ende stirbt sie. Das mit dem Feenreich glaubst du doch nicht wirklich?! ;) Das ist halt eben Ofélias Version vom Licht am Ende des Tunnels ;) und naja typisch Hollywood -.- *augenverdreh*

Am Anfang des Films liest Ofélia ein Märchen über eine Prinzessin, die in die Menschenwelt gegangen ist. Der Pan erzählt ihr, dass sie in Wirklichkeit eine Prinzessin ist... Der Ausgangspunkt ist die gleiche Geschichte! Es ist alles ein Produkt ihrer Fantasie, inspiriert von den Märchen in ihren Büchern!

Anonym hat gesagt…

Auch wenn es schon eine Weile her ist seit dem letzten Kommentar, so muss ich doch unbedingt auch noch meinen Senf dazu abgeben. ;) Hauptsächlich deswegen weil mich deine Filmkritik gelinde gesagt zum Kopfschütteln gebracht hat. Ich denke im Großen und Ganzen schließ ich mich der Meinung des Anonymen Herren/ Dame ( wie auch immer...) an, der meinte du hast die Story nicht verstanden. Eigentlich geht es nicht unbedingt darum, dass Fantasie und Realität so nah beieinander liegen, sondern um die bemerkenswerten Selbstschutzmechanismen eines 11 jährigen Mädchens, dass in Zeiten von Gewalt, Krieg und jeder Menge Angst aufwächst. Ob man Pans Welt dann als Rückzugort betrachtet, der tatsächlich existiert oder das Mädchen tatsächlich an einer Art Schitzophrenie leidet ( ausgelöst durch ne ganze Reihe von Traumen) bleibt interpretierbar. Aber eins ist sicher-es ist keine Märchenwelt die der Regiseur da erschafft. Nein- eigentlich ist es eher ein Anti- märchen. Alle klassischen Elemente sind zwar enthalten von Fabelwesen, 3 Rätseln/ Aufgaben bishin zur königlichen Belohnung aber wenn du dir die Umsetzung ansiehst, wirst du feststellen, dass alles einen eher düsteren Charakter hat. Die Elfen sind eigentlich ziehmlich eklige Insekten, der Pan sieht auch nicht eben freundlich aus, hinter der unscheinbaren Holztür verbirgt sich anstatt altbekannter magischer Hilfsmittel ein Dolch zum Verletzen eines Babys und das "Happy End" ist eigentlich mehr als traurig oder ist in irgendeinem Märchen schon mal die Heldin am Ende gestorben? Naja gut es könnte sein, dass Ofelia gesetzt dem Fall es gibt diese Fantasie Welt wirklich, zu guter Letzt ins Feeenreich hinabsteigt aber die Umstände sind nicht eben märchenhaft. Alles in allem ist der Film sehr düster und spiegelt die grausame Realität wieder die mancherorts zu manchen Zeiten herrscht. Ob nun zu Zeiten Frankos Spanien( was übrigens dem Hitlerregiem sehr nahe kommt) oder irgendeinem anderen sinnlosen Krieg der derzeit tobt. Sind es doch immer auch die Unschuldigen die leiden. Und Ofelia ist viel zu jung um an eine Art Wiederstand zu denken. Also kämpft sie mutig auf die Art mit ihrer Angst, die sie am besten Versteht: in einer Welt voller Monster und Fabelwesen.In einer Welt in der sie über geheimnisvolle Kräfte verfügt,die sie letztendlich sogar dazu bewegen in der Realität zu handeln
( ihren Bruder retten). Und auch wenn das Ende sehr traurig ist- so ist es doch eine positive Botschaft die vermittelt wird. Denn egal ob Ofelia wirklich stirbt oder ins Feeenreich hinabsteigt wichtig ist, dass sie daran glaubt und mit einem Lächeln den letzten Atemzug macht.Meiner Meinung nach ist das ein Symbol für Hoffnung und ein Apell seinen Ängsten entgegen zu treten. Auch wenn sie gestorben ist- scheint ihr Tot eher als Erlösung denn sie kann in dem Wissen gehen das Richtige getan zu haben.Ok... jetzt genug philosophiert aber eins noch....äh Magd wird so geschrieben... auf dem MARKT gehst du einkaufen ;) lg